Akkreditiertes Labor
Ein akkreditiertes Labor ist ein von einer Behörde anerkanntes Labor, das neutral geprüft wurde und alle notwendigen Standards erfüllt.
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) der Vereinten Nationen wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und verkündet. Die Erklärung umfasst bürgerliche, soziale und politische Rechte, die allen Menschen – ungeachtet ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer Nationalität – zustehen. Sie besteht aus insgesamt 30 Artikeln, die die Würde und den Wert der menschlichen Person, Verfahrensrechte, sowie allgemeine Freiheitsrechte, garantieren. Zwar besitzt die Erklärung keinen völkerrechtlich verbindlichen Charakter, sie wird aber im Allgemeinen als Bestandteil des Rechts der Vereinten Nationen und als Völkergewohnheitsrecht angesehen.
Alltagstauglichkeit
Ein Produkt wurde entworfen, um damit bestimmte Probleme im Alltag lösen zu können. Eigenschaften, Lebensdauer und Belastbarkeit des alltagstauglichen Produktes sind auf die praktische Verwendung ausgerichtet.
Audit
Audits sind allgemeine Untersuchungsverfahren, in denen die Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien kontrolliert und bewertet wird. Eventuelle Abweichungen zu den gesetzten Vorgaben sowie allgemeine Probleme oder Verbesserungsbedarf werden festgestellt.
Auditor
Ein Auditor ist eine geschulte Fachkraft, die Audits durchführt.
Auditierungsgesellschaft
Eine Auditierungsgesellschaft ist ein Unternehmen bzw. eine Gesellschaft, die Audits mit speziell geschulten Auditoren durchführt.
Bedarfsgegenstände
Der Begriff Bedarfsgegenstand wird im Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LBFG) verwendet. Er umfasst eine weite Spanne von Produkten, mit denen der Verbraucher über einen längeren Zeitraum direkt in Berührung kommt. Dazu zählen unter anderem Spielzeug, Kleidung, Geschirr und Verpackungen für Lebensmittel oder Kosmetikartikel. Laut Gesetz ist vorgeschrieben, dass von diesen Gegenständen bei Gebrauch keine gesundheitliche Gefährdung ausgehen darf.
Bedarfsgegenständeverordnung
Die Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV) regelt, welche stoffliche Zusammensetzung für Bedarfsgegenstände erlaubt ist. Sie legt unter anderem die Höchstmengen und Verbote bestimmter Inhaltsstoffe sowie die Pflichten für Warnhinweise und Kennzeichnungen fest.
Beschaffungsmarkt
Ein Beschaffungsmarkt ist der Markt, von dem ein Unternehmen seine Produkte bezieht.
Boreales Hartholz
Boreales Hartholz kommt in der kühl gemäßigten Klimazone vor. Sein Bestand ist durch die teils massive Abholzung gefährdet. Als seltene Holzart gilt es daher als besonders schützenswert.
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit trägt mit vielfältigen Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit in Deutschland bei und übernimmt die Koordination bestimmter Überwachungsaufgaben für Bedarfsgegenstände. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Aufgaben dieser Behörde sind im BVL-Gesetz sowie in verschiedenen Fachgesetzen im Bereich des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände-, Futtermittel-, Pflanzenschutz-, Arzneimittel- und Gentechnikrechts festgeschrieben.
CE-Zeichen (Communauté Européenne)
Das CE-Zeichen steht für Communauté Européenne (Europäische Gemeinschaft). Ein Produkt darf dieses Zeichen dann tragen, wenn es die Bedingungen der jeweiligen EU-Richtlinien erfüllt. Einige Produkte, wie beispielsweise Baustoffe, einfache Druckbehälter, elektrische Geräte und Maschinen müssen sogar mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein, um für den freien Verkehr in der EU zugelassen zu werden.
Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV)
Die Chemikalien-Verbotsverordnung regelt Beschränkungen und Verbote von gefährlichen Stoffen sowie von Zubereitungen und Erzeugnissen nach dem Chemikaliengesetz. Gleichzeitig schreibt sie Pflichten vor, die beim Inverkehrbringen dieser Stoffe zu beachten sind.
CO2-Fußabdruck
Der CO2-Fußabdruck bezeichnet die CO2 Emission im Leben eines Produktes, also den gesamten CO2 Ausstoß eines Produktes in die Umwelt – von der Rohstoffbeschaffung über die Fertigung bis zur Nutzung und Entsorgung.
Deutsches Wettbewerbsrecht
Das deutsche Wettbewerbsrecht regelt im weitesten Sinne den Wettbewerb zwischen den Marktteilnehmern. Es soll den freien Leistungswettbewerb sicherstellen, Monopole verhindern und volkswirtschaftliche Stabilität schaffen. Das deutsche Wettbewerbsrecht umfasst das Recht zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs (UWG) und das Recht gegen Wettbewerbsbeschränkungen, auch Kartellrecht genannt.
Doppelgröße
Ein Bekleidungsstück mit einer Doppelgröße ist so geschnitten, dass es Personen mit unterschiedlichen Konfektionsgrößen passt. Die Doppelgröße 40/42 kann beispielsweise von Damen mit der Konfektionsgröße 40 als auch von Damen mit der Größe 42 getragen werden.
Echtpelz
Echtpelze sind Pelze, die von Tieren stammen.
Einzelgröße
Der Schnitt eines Bekleidungsstücks mit einer Einzelgröße ist genau an die ausgegebene Konfektionsgröße angepasst.
Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten. Verbraucherinnen und Verbraucher können alte Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos bei kommunalen Sammelstellen abgeben. Die Hersteller müssen die Altgeräte dort abholen und wiederverwenden oder entsorgen lassen.
Emission
Emission bezeichnet den Ausstoß von Gasen in die Umwelt. Einige davon – wie beispielsweise CO2 – verstärken den Treibhauseffekt des Klimas.
Energieeffizienzklassen
Energieeffizienzklassen zeichnen Elektrogeräte entsprechend ihres Energieverbrauchs aus. Die Einteilung der Energieeffizienz erfolgt für verschiedene Gerätetypen in Klassen von A bis G, wobei A die beste Klasse und G die schlechteste darstellt. Durch immer effizientere Geräte wurde eine Erweitung der Klassen mit A+ und A++ vorgenommen.
Energieverbrauch
Der Energieverbrauch bezeichnet den Verbrauch von elektrischem Strom und Brennstoffen.
Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG)
Das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz verpflichtet Hersteller von Haushaltsgeräten und PKW Angaben über den Energieverbrauch, den Ressourcenbedarf sowie die CO2-Emissionen der Produkte zu machen. Neben der Information des Verbrauchers soll das Gesetz dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken.
Europäische Norm DIN EN
Europäische Normen (EN), die in deutsche Normen (DIN) übertragen werden, müssen unverändert übernommen und mit DIN EN gekennzeichnet werden.

