Klimaschutz
Wenn Sie Ihre Tchibo Produkte im Regal finden, haben diese (in der Regel) einen weiten Weg hinter sich. Denn Kaffee kommt aus den Regionen rund um den Äquator und Textilien werden häufig in Fernost hergestellt. Durch den Transport der Ware kommt es zu Emissionen, also Ausstoß von den Treibhauseffekt des Klimas verstärkenden Gasen wie zum Beispiel CO2.
Auch bei anderen energieintensiven Prozessen, wie zum Beispiel der Produktion der Waren, kann es zu Treibhausgasemissonen kommen. Diese verstärken die globale Erwärmung unseres Klimas. Daher ist ein wichtiger Schwerpunkt unseres Engagements der Klimaschutz.
Weniger CO2-Emissionen beim Transport
Der ‚Verkehr’ verursacht jährlich ein Siebtel der auf der Welt verursachten CO2-Emissionen. Da unsere Produkte von weit her kommen, können wir auf den Transport nicht verzichten. Wir setzten aber alles daran, die Auswirkungen auf das Klima so gering wie möglich zu halten. Unser Ziel: Bis zum Jahr 2015 wollen wir unsere transportbedingten CO2-Emissionen um 30 Prozent gegenüber dem Jahr 2006 verringern.
Aus diesem Grund waren wir u.a. Praxispartner in dem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt ‚LOTOS’ (Logistics towards Sustainability). In diesem Projekt, das intern bis mindestens 2015 von uns weitergeführt wird, geht es darum, die Transportwege so umweltverträglich wie möglich zu organisieren – von der Verschiffung aus den Produktionsländern bis hin zur Verteilung in unsere Filialen oder Depots in Supermärkten. Tchibo nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Damit auch andere Unternehmen das aus dem Projekt gewonnene methodische Wissen nutzen können, stellen wir ihnen dieses in einem Leitfaden zur nachhaltigen Logistik zur Verfügung.
Strom aus regenerativen Energiequellen
Zunächst versuchen wir, Energie zu sparen wo möglich. Darüber hinaus setzen wir zunehmend auf Strom aus nachhaltigen Quellen, etwa aus Solar- oder Windenergie. Seit 2008 beziehen wir den Strom für unsere Verwaltungen in Hamburg und Bremen sowie die Röstereien und Lager vom Ökostromanbieter LichtBlick. Ein toller Erfolg: Wir konnten so im Jahr 2008 bereits eine Einsparung von 23.000 Tonnen CO2 erzielen, das entspricht den jährlichen Emissionen von einer Kleinstadt mit 2.000 Einwohnern. Seit Anfang 2009 werden auch unsere Filialen mit Ökostrom versorgt.
Pilotprojekt: Der CO2-Fußabdruck unserer Produkte
Um das Klima noch besser zu schützen, müssen wir wissen, wann wie viel CO2-Emissionen im ‚Leben’ eines Produktes, von der Rohstoffbeschaffung über die Fertigung eines Produktes bis hin zur Nutzung und Entsorgung, entstehen. Das heißt, die CO2-‚Fußabdrücke’ eines Artikels nachzuvollziehen. Daher haben wir uns mit neun weiteren Unternehmen in dem Pilotprojekt ‚Product Carbon Footprint’ engagiert.
Dies wurde von Öko Institut e.V., dem WWF, dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Thema 1 geleitet.
Unsere Ziele: einheitliche Methoden zu entwickeln, die den CO2-Fußabdruck eines einzelnen Produktes nachvollziehbar machen und sinnvolle Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie zur Kommunikation aus den Ergebnissen abzuleiten. Dazu haben wir die auf dem ‚Lebensweg’ entstandenen CO2-Emissionen von zwei konkreten Tchibo Produkten bilanziert und ausgewertet.
Mehr Informationen finden Sie auch unter www.tchibo-nachhaltigkeit.de.

